Historie


Nach zweijährigen Vorbereitungszeit erfolgte am 28.02.1980 im Kulturraum der Rohrbauhalle in der Warnow-Werft die Gründungsversammlung. 
 Zu dieser Zeit fehlten noch alle Zustimmungen die zum Aufbau der Anlage benötigt wurden Insbesondere bereitete Energie- und Wasserfrage große Kopfzerbrechen. Zum Beispiel musste das Gorower Wasserwerk auf das doppelte erweitert werden. Die technische Einrichtung musste auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse erfolgen. Forderungen und Wünsche die für die Gartenanlage mit zusätzlichen Krediten des Vorstandes verbunden waren. Auch solche Forderungen und wünsche wurden dann mit großer Improvisationskunst pflichtgemäß realisiert.

Von den damals 79 Gründungsmitgliedern verließen in der Aufbauphase über 30 Gartenfreunde. Die ungewohnte Holzfäller- und Rodungsarbeiten, die vielen Sonntagseinsätze und fehlende Werkzeuge wie Motorsägen haben bei einigen Gartenfreunden den Glauben an einem Erfolg schwinden lassen. Zurückblickend waren sicherlich auch solche Begebenheiten hochinteressant und belustigend wie die Sprengarbeiten der Kampfgruppeneinheit der Werft, die zu erheblichen Fensterscheibenbruch im Dorf Gorow geführt haben. Obwohl bei den Erschließungsarbeiten Probleme auftraten, die teilweise fast eine Auflösung der Sparte zur folge hatten, ließen wir uns nicht entmutigen. Trotz aller Probleme und Schwierigkeiten waren die Erschließungs- und Aufbauarbeiten am 02.08.1980 im wesentlichen abgeschlossen

Eine Kollektiveingabe an den damaligen Rat des Bezirkes brachte im Ergebnis die Sondergenehmigung ein, den Bungalowtyp B 26 aufzustellen. Durchaus zur damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Mit einigen Zahlen sollen die gewaltigen Leistungen unserer Gartenfreunde unterstrichen werden. Bis zum Jahr 1989 waren insgesamt 22785 Aufbaustunden geleistet worden.173900,00 Mark der DDR waren eingesetzt und verbraucht worden. Gepflanzt wurden aus dem Angebot der Baumschulen 538 Kern-, 263 Steinobstgehölze und 506 Beerensträucher. Es soll nun aber nicht der Eindruck erweckt werden . dass nur gearbeitet und geschuftet wurde. Eine ganze Reihe von Gartenfesten brachten reichlich Abwechselung in unser Gartenleben.

 

Es blieb natürlich nicht aus bei all diesen Erfolgen auch geehrt zu werden. Erwähnenswert erscheint in diesen Zusammenhang die Auszeichnung „ Staatlich anerkanntes Naherholungsgebiet“ für unsere Gartenanlage.

Mit dem Jahr 1989/90 kam die politische Wende. Eine Zeit brach an die mit viel Unruhe und vielen Unsicherheiten unter den Gartenfreunden verbunden war. Unsere Anlage bekam einen neuen Namen . Eine neue Satzung, im Vereinsregister eingetragen, und eine neue Gartenordnung angepasst an die neuen Bedingungen brachte wieder ruhe in die Anlage




 

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